So
bauen Sie ein effizientes
Domain-Portfolio auf!
(Fa. SEDO) 10.02.2005)
Tip für höhere Besucherzahlen auf
Ihren Seiten
Über die Hälfte der deutschen
Bevölkerung nutzt mittlerweile das
Internet – hauptsächlich für die
Suche nach Informationen über
Produkte und Dienstleistungen. Damit
Unternehmen in der Flut von
Webseiten nicht untergehen und die
dazugehörigen Internet-Adressen von
Usern besucht werden, wird
Online-Marketing für Unternehmen
immer wichtiger.
Um Besucherzahlen zu steigern,
können z. B. zusätzlich zur
Hauptdomain Domainnamen registriert
werden, die einen Zulauf von
Besuchern garantieren. In Zeiten, in
denen Domains mittlerweile als
Wertanlagen gelten, ist der Aufbau
eines umfassenden Domain-Portfolios
unabdingbar.
Im besten Fall macht man sich schon
Gedanken darüber, bevor man sich für
die Hauptdomain entscheidet. Das
elementarste Kriterium bei der Wahl
der richtigen Domain ist die
Merkbarkeit des Namens. Studien
haben ergeben, dass über fünfzig
Prozent der User durch
Mund-Propaganda auf Webseiten
aufmerksam werden (durch Freunde und
den Bekanntenkreis), die sie vorher
noch nicht kannten.
Über 18 % dieser User besuchen die
neu entdeckten Seiten regelmäßig.
Diese Zahlen sollten zunächst
ausreichend Anlass dazu geben, dass
der Domainname so gewählt wird, dass
er leicht merkbar und erinnerbar
ist, um auch den effizientesten
Nutzen aus der
Mund-zu-Mund-Propaganda zu ziehen.
Wie geht man anschließend vor, wenn
man ein sinnvolles Domain-Portfolio
aufbauen will?
Neben der Hauptdomain sollten so
genannte Co-Domains
registriert und in das
Domain-Portfolio mit aufgenommen
werden. Bei Co-Domains unterscheidet
man zwischen jenen, die
a) durch eventuelle Tippfehler
Risiken vermeiden sollen
b) und jenen, die dem Unternehmen
zusätzliche Chancen eröffnen sollen.
Imageschädigung:
Co-Domains aus der ersten Kategorie
sollen Überlaufverluste, direkte
Konkurrenz und Imageschädigungen
verhindern: Tippfehler, die aufgrund
von falscher Schreibweise und/oder
Aussprache entstehen, müssen
abgedeckt werden. So kann es z. B.
einem Online-Elektronikhändler
passieren, dass Besucher, die seine
Webadresse vielleicht ohne
Bindestrich schreiben auf eine Seite
mit pornografischen Inhalten stoßen
(Imageschädigung). Schützen kann man
sich auch vor so genannten
Anti-Seiten, die negative Propaganda
über das Unternehmen verbreiten wie
z.B. burgerkingsucks.com, indem man
auch hier Vorsorge trifft.
Wahl der richtigen TLDs:
Wichtig bei Tippfehlern kann auch
die dazugehörige TLD sein. So ist
der Fernseh-Sender Viva nicht etwa
unter viva.de (einem
Lifestyle-Portal) zu finden, sondern
unter viva.tv. Dies macht zwar
thematisch Sinn, als deutscher
Internetuser würde man jedoch Viva
trotzdem eher unter .de vermuten. Im
besten Falle sollte die Hauptdomain
in allen wichtigen TLDs (.de, .com,
.net und je nach Expansion in den
jeweiligen ccTLDs) registriert sein.
Tippfehler durch falsche
Schreibweise:
Dass es „teuer“ werden kann, wenn
man sich nicht rechtzeitig um sein
Domain-Portfolio kümmert, musste
auch der Automobilkonzern Daimler
Chrysler erleben: Die
Tippfehler-Varianten „daimerchrysler.com“
und „daimlercrysler.com“ gehörten
bis vor kurzem einem „Domaingrabber“.
Diese registrieren sich mit Vorliebe
bekannte Markennamen und/oder die
zur Internetadresse dazugehörigen
Tippfehlerdomains. Diese Domains
werden von „Grabbern“ nicht nur dazu
genutzt, um sie anschließend mit
großem Gewinn an das geschädigte
Unternehmen zu verkaufen. Oft werden
die Internetadressen aus
kommerziellen Gründen für die
eigenen Interessen genutzt, um
Besucher auf die eigene Seite zu
locken (Stichwort Traffic) um so
Geld zu verdienen.
Zusätzliche Chancen:
Co-Domains dieser Kategorie sollten
zusätzliche Chancen eröffnen, indem
die Domainnamen spezifizierter auf
die angebotenen
Dienstleistungen/Produkte hinweisen.
Zu empfehlen sind hier insbesondere
generische, beschreibende
Domainnamen. Wenn also
beispielsweise eine Online-Apotheke
unter der Hauptdomain "apotheke-thiessen.de"
zu finden ist, kann sie durch die
Co-Domain „medikamente.de“
zusätzlich zielgruppenspezifischen
Traffic generieren.
Ein gutes Beispiel bietet hier
www.foto-erhardt.de, der auch
Inhaber der Domain digitalkameras.de
ist. Oftmals gehen User bei
bestimmten Produktsuchen nicht über
Suchmaschinen, sondern geben auf
Verdacht den Suchbegriff direkt in
die Browserzeile ein – dadurch
entsteht type-in-traffic.
Nicht zu vergessen ist die Tatsache,
dass generische Co-Domains zur
Besuchergewinnung über Suchmaschinen
beitragen. Durch Stichwörter/Keywords,
die im Domainnamen enthalten sind
kann das Potential von Suchmaschinen
gezielt genutzt werden.

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